Die Mode-Welt, wunderbar?

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Wer hätte das gedacht, die Welt ist modeverrückt. Das seltsame daran ist: Genau das ist sie schon immer gewesen, nur ist es nie aufgefallen. Jedoch, in Zeiten, in denen der Lebensstil und die Art zu Leben wichtiger ist als alles andere, nimmt auch die Wichtigkeit der Mode weiterhin zu. Die Modewelt und ihre Models rücken immer mehr ins Bewusstsein der Gesellschaft. Zum Teil verdanken wir das Heidi und ihren Mädels, sowie anderen diversen Modemagazinen, TV-Shows, TV-Serien und Filmen; zum Teil ist es auch der Wandel der Gesellschaft.

Beobachten kann man diesen Wandel auch am veränderten Schönheitsideal, das wie auch die Mode selbst sich ständig verändert. Ein Beispiel dafür sind die Schaufensterpuppen. Früher hatten sie zehn Zentimeter mehr Umfang. Heute werden sie schon fast auf Größe „Zero“ genormt. Welche Frau bekommt denn da keine Komplexe beim Shoppen?! Es ist fast unmöglich überglücklich nach Hause zu kommen, wenn einem fast nichts passt. Denn es sind nicht nur die Schaufensterpuppen, die mittlerweile schmaler geworden sind, die Kleidung ist es auch! Genau da liegt dann auch das größte Problem. Mittlerweile müssen wir sehr lange suchen, um etwas wirklich passendes zu finden. Da kann man sich dann nur selbst T-Shirts bedrucken. Es gibt im Internet verschiedene Anbieter, die einen T-Shirt-Druck anbieten.

Es gibt nämlich nicht mehr so etwas wie eine Einheitsgröße. Die italienische Mode ist kleiner geschnitten als die Deutsche, die Spanische ist wieder kleiner, schmaler geschnitten und von allen anderen wollen wir gar nicht reden. Selbst bei einem einzigen Modemacher ist Größe M nicht gleich Größe M. Mal ist es XS, mal S, mal L, mal XL. Der Kleiderschrank der heutigen Frau ist meist im Besitz aller existierender Größen, und obwohl Einkaufen oft auch eine große Qual und Selbstzweifel mitbringt können wir Frauen es doch nicht lassen.

Die Kleider, die designed werden sind einfach zu schön. Von Schuhen wollen wir jetzt gar nicht erst anfangen… Aber so ist sie eben die Welt der Mode: unwiderstehlich wunderbar.

Florenz, das “Italienische Athen”

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Auf Grund seiner kulturellen Bedeutung wird Florenz, die Hauptstadt der Toskana, auch das „Italienische Athen“ genannt. Erbaut und benannt durch Julius Caesar spiegelt Florenz noch heute im Straßenverlauf die quadratische Anlage der ersten Straßen wieder. Besonders hervorzuheben sind hier die Straßen Via Tornabuoni, Via Cerretani, Via del Proconsolo und Piazza della Signoria.
Im 14. und 15. Jahrhundert startete Florenz durch. Neue Maßstäbe in Kunst und Kultur wurden in Florenz gesetzt. Viele Künstler und Gelehrte wie Donatello, Botticelli, Michelangelo, Machiavelli, Leonardo da Vinci und Galileo Galilei zog es daher zu der neu erblühenden Stadt Italiens. Somit entwickelte sich Florenz als eine der wichtigsten Städte der Renaissance.
Mit dem Aufstieg der Familie Medici wurde Florenz sogar wirtschaftlich ein äußerst wichtiges Finanz- und vor allem Handelszentrum. Wichtig war vor allem die kulturelle und künstliche Unterstützung der Medici. Sie förderten die Künste und die Wissenschaft mit besonderer Leidenschaft.
Im 17. Jahrhundert allerdings erlebt Florenz einen Einschnitt. Die Dynastie der Medici schwindet und mit dem Besitzübergang der Stadt Florenz zu den Habsburgern verblasst die kulturelle Bedeutung.
Doch der Aufschwung folgt im 19. Jahrhundert durch die Wirtschaft. Florenz wurde das Ziel vieler Bildungsreisen und -touren. Die Bevölkerung verdoppelte sich rasch und sowohl der Fernhandel als auch die Finanzwirtschaft florierten.
Heute ist Florenz eine der sehenswertesten Städte Italiens. Sie spiegelt die überragenden Leistungen der Architektur wieder. Besonders ausgeprägt ist der Stil der Renaissance und wurde besonders durch Brunelleschi, Donatello und Massacio geprägt. Die historische Altstadt ist sogar schon 1982 in das UNESCO-Kulturerbe aufgenommen worden. Mittlerweile ist Florenz mit ca. 366 000 Einwohnern zählt Florenz zu den wichtigsten Modemetropolen der Welt.

Mailand

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Mailand: Italiens Zentrum für Wirtschaft, Medien, Design und Mode. Sie kann stolze 14 Universitäten aufweisen und ist mit ca. 1,3 Mio Menschen Italiens zweitgrößte Stadt.

Dem italienischen Ruf alle Ehre machend, ist die dynamische fesche Metropole voller Kunst und Kultur. Angefangen bei dem Wahrzeichen Mailands, dem Pirelli Hochhaus, welches mit 127 m das zweitgrößte Europas ist, über die Mailänder Scala, den Mailänder Dom, der Kirche Santa Maria delle Grazie, dem Castello Sforzesco, bis hin zur Galleria Vittorio Emanuele II. Zu sehen gibt es vieles. Besonders beliebt ist die Kirche Santa Maria delle Grazie, in der Leonardo da Vinci’s berühmtes Fresko „Das Abendmahl“ zu sehen ist.

Doch noch viel reizvoller als Sehenswürdigkeiten an sich zu bestaunen ist in Mailand das Shoppen an sich. Im Zentrum Mailands liegt das berühmte Modeviereck aus den Straßen Via Monte Napoleone, Via Manzoni, Via della Spiga und Corso Venezia. Sie beherbergen die größten italienischen und ausländischen Marken wie Armani, Prada, Laura Biagotti, Valentino, Versace, Dolce & Gabbana. Dort trifft man auch häufig prominente Shopping-Freunde.

Wer mehr von Mailand sehen möchte kann sich auch einer Stadtführung durch die historische Altstadt anschließen, oder als Kunstliebhaber eine Kunstführung ansteuern. Eine spezielle Erfahrung der Stadterkundung versprechen die Führungen in den Pinakotheken Brera und Ambrosiana, sowie die angebotenen Themenführungen auf den Spuren von Leonardo da Vinci oder aber Guiseppe Verdi.

Als Modemetropole macht Milano also seinem Namen alle Ehre und verbindet die Kunst der Stoffe auch mit der altbewährten italienischen Kunst und Kultur.

Italienische Mode

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Mit einer Modenschau im Februar 1951 startete die Geschichte der italienischen Mode. Veranstalter war der damalige Graf Giorgini in Florenz. Nach André Suarès ist die Mode „die beste aller Farcen, bei der niemand lacht, weil alle daran teilnehmen“. Denn Kleider machen ja bekanntlich Leute und sind nicht nur als Ausdruck der Persönlichkeit sondern auch des Lebens-Stils zu sehen. Kleidung ist eine Sprache des Wunsches. Mit dieser Modenschau belebte Giorgini den Mythos des Adels neu. Er wählte nicht nur einen geschichtsträchtigen und bedeutenden Ort, sondern setzte auch die Kollektion mit dem richtigen Ambiente passend in Szene. Die damaligen Models, die auch aus Adeligen bestand, bekamen besondere Beachtung geschenkt. Sie erinnerten inmitten berühmter Skulpturen an Prinzessinnen, an Adelige, die schon alleine durch Ihre traditionsreiche und kulturelle Erziehung wussten wie ein Kleid dem Stil angemessen anmutig zu präsentieren ist. Sie belebten das Schönheitsideal neu.

Die Hochzeit von Linda Christian und Tyron Power im Jahre 1949 ist beispielhaft für das neue Image der Mode. Eine Märchenhochzeit, wie sie im Buche steht. Das Brautkleid selbst wurde in Rom ausgewählt und war wie ein Talisman für die Braut. Es war das verändernde magische Element, dem natürlich mit der Braut selbst am meisten Beachtung geschenkt wird. Die Kleider aus Italien tragen dazu bei, dass ein neuer Mythos über Italien ensteht: Es ist nun das Land der Schönheit, der Kunst und der Liebe.

In den 60er Jahren jedoch tritt ein Wandel ein. Der soziale Status und die Rollen werden neu verteilt. Proteste und industrieller Aufschwung verändern das Land. Kleider dienen nicht mehr nur der Präsentation von Schönheit sondern vielmehr dem Profit. Die Modelle der Serienkonfektion wurden entwickelt und schon konnten die Frauen sich weltweit in elegante italienische Kleider hülle, die sie zu erschwinglichen Preisen erwarben. Die italienische Mode macht sich einen Namen mit „Made in Italy“. Durch die triumphierende Prêt-à-Porter Mode der siebziger und achziger Jahre wird Mailand zum Mittelpunkt der Modewelt. Mittlerweile haben sich auch Florenz, Venedig oder Rom einen Namen gemacht. Bis heute ist Italien die Hauptstadt der Mode.

Die Geschichte der Italienischen Mode ist wie ein Märchen und noch nicht zu Ende.

Bella Italia!

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Italien, das Land mit den verschiedenen Facetten.

Das Land in der Form eines Stiefels begeistert viele Menschen. Sein Bann lässt einen, einmal eingefangen, so schnell nicht mehr los. Sei es die Begeisterung für die Cucina Italiana, die große Wellen schlagend eine Art „In-Food“ geworden ist oder die Affinität zu einem perfekten Kaffee, die Italiener wissen was gut ist. Dies zeichnet sich auch besonders in der Modewelt ab. Doch sind es wirklich nur diese drei Besonderheiten, die Italien so außergewöhnlich machen?!

Italien, das Land mit den verschiedenen Facetten.

Es steckt noch viel mehr dahinter. Im Grunde ist Italien ein zerrüttetes Land. Besonders wichtig ist hier die Trennung Nord- und Süditaliens, die selbst nach der Wiedervereinigung 1861 ihre Spuren mit sich zieht: den Mezzogiorno. Dieser bezeichnet die Abhängigkeit des ausgebeuteten Südens vom reichen Norden. Auch wenn sich die Situation mittlerweile deutlich verbessert hat, überwunden ist sie noch nicht. Vor allem nicht in den Köpfen der Italiener. Doch nicht jeder weiß von eben dieser Schwierigkeit im inneren Italiens.

Wie kommt es also zur Faszination Italiens? Schon seit der Renaissance ist Italien ein Land der Künste und Kultur. Berühmte Werke wie Dante Alghieris „Göttliche Komödie“, Francesco Peterkas „Briefe, Traktate und Gedichte“ oder Giovanni Boccaccios „Il Decamerone“ stammen aus dieser Zeit. Nicht zu vergessen sind auch die Werke von Raphael, Michelangelo oder Da Vinci, um nur ein paar Künstler zu nennen. Sie alle haben eine gewisse Freiheit im Geiste der Italiener hervorgebracht, die wiederum die italienische Mentalität stark beeinflusst.

Es ist die ganz spezielle Art des Denkens aber vor allem auch des Lebens, die sich über die Zeit hinweg entwickelt hat. „Il modo di vivere“ ist es, was Italien ausmacht. Die Art oder vielmehr die Kunst zu leben.