Florenz, das “Italienische Athen”

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Auf Grund seiner kulturellen Bedeutung wird Florenz, die Hauptstadt der Toskana, auch das „Italienische Athen“ genannt. Erbaut und benannt durch Julius Caesar spiegelt Florenz noch heute im Straßenverlauf die quadratische Anlage der ersten Straßen wieder. Besonders hervorzuheben sind hier die Straßen Via Tornabuoni, Via Cerretani, Via del Proconsolo und Piazza della Signoria.
Im 14. und 15. Jahrhundert startete Florenz durch. Neue Maßstäbe in Kunst und Kultur wurden in Florenz gesetzt. Viele Künstler und Gelehrte wie Donatello, Botticelli, Michelangelo, Machiavelli, Leonardo da Vinci und Galileo Galilei zog es daher zu der neu erblühenden Stadt Italiens. Somit entwickelte sich Florenz als eine der wichtigsten Städte der Renaissance.
Mit dem Aufstieg der Familie Medici wurde Florenz sogar wirtschaftlich ein äußerst wichtiges Finanz- und vor allem Handelszentrum. Wichtig war vor allem die kulturelle und künstliche Unterstützung der Medici. Sie förderten die Künste und die Wissenschaft mit besonderer Leidenschaft.
Im 17. Jahrhundert allerdings erlebt Florenz einen Einschnitt. Die Dynastie der Medici schwindet und mit dem Besitzübergang der Stadt Florenz zu den Habsburgern verblasst die kulturelle Bedeutung.
Doch der Aufschwung folgt im 19. Jahrhundert durch die Wirtschaft. Florenz wurde das Ziel vieler Bildungsreisen und -touren. Die Bevölkerung verdoppelte sich rasch und sowohl der Fernhandel als auch die Finanzwirtschaft florierten.
Heute ist Florenz eine der sehenswertesten Städte Italiens. Sie spiegelt die überragenden Leistungen der Architektur wieder. Besonders ausgeprägt ist der Stil der Renaissance und wurde besonders durch Brunelleschi, Donatello und Massacio geprägt. Die historische Altstadt ist sogar schon 1982 in das UNESCO-Kulturerbe aufgenommen worden. Mittlerweile ist Florenz mit ca. 366 000 Einwohnern zählt Florenz zu den wichtigsten Modemetropolen der Welt.

Mailand

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Mailand: Italiens Zentrum für Wirtschaft, Medien, Design und Mode. Sie kann stolze 14 Universitäten aufweisen und ist mit ca. 1,3 Mio Menschen Italiens zweitgrößte Stadt.

Dem italienischen Ruf alle Ehre machend, ist die dynamische fesche Metropole voller Kunst und Kultur. Angefangen bei dem Wahrzeichen Mailands, dem Pirelli Hochhaus, welches mit 127 m das zweitgrößte Europas ist, über die Mailänder Scala, den Mailänder Dom, der Kirche Santa Maria delle Grazie, dem Castello Sforzesco, bis hin zur Galleria Vittorio Emanuele II. Zu sehen gibt es vieles. Besonders beliebt ist die Kirche Santa Maria delle Grazie, in der Leonardo da Vinci’s berühmtes Fresko „Das Abendmahl“ zu sehen ist.

Doch noch viel reizvoller als Sehenswürdigkeiten an sich zu bestaunen ist in Mailand das Shoppen an sich. Im Zentrum Mailands liegt das berühmte Modeviereck aus den Straßen Via Monte Napoleone, Via Manzoni, Via della Spiga und Corso Venezia. Sie beherbergen die größten italienischen und ausländischen Marken wie Armani, Prada, Laura Biagotti, Valentino, Versace, Dolce & Gabbana. Dort trifft man auch häufig prominente Shopping-Freunde.

Wer mehr von Mailand sehen möchte kann sich auch einer Stadtführung durch die historische Altstadt anschließen, oder als Kunstliebhaber eine Kunstführung ansteuern. Eine spezielle Erfahrung der Stadterkundung versprechen die Führungen in den Pinakotheken Brera und Ambrosiana, sowie die angebotenen Themenführungen auf den Spuren von Leonardo da Vinci oder aber Guiseppe Verdi.

Als Modemetropole macht Milano also seinem Namen alle Ehre und verbindet die Kunst der Stoffe auch mit der altbewährten italienischen Kunst und Kultur.